cd druck
Wie schon für 2008, als ich vor einer Rezession in den USA gewarnt hatte. Diese ist jetzt da. Mit den entsprechenden Folgen auch für den Euro-Raum. Vor allem Deutschland als Export-Weltmeister hat es mit voller Wucht erwischt.
Laut Wirtschaftsminister ist die Lage der Autoindustrie Besorgnis erregend. Beim deutschen Maschinen- und Anlagenbau sind die Aufträge eingebrochen. Die gesamte Industrieproduktion ist in einen starken Abwärtssog geraten. Den einzigen Lichtblick liefert aktuell das Vertrauen der Verbraucher. Denn: Die gesunkene Inflationsrate stabilisiert das Konsumklima.
Unseren Exporteuren hilft das jedoch nicht. Sie brauchen Aufträge aus den wichtigen Handelsländern. Das sind in erster Linie andere europäische Staaten, in die über drei Viertel der exportierten Waren gehen. Mit einem Anteil von knapp 20 % sind Kraftfahrzeuge und Kfz-Zubehör unsere wichtigsten Exportgüter. Auf Rang 2 und 3 folgen Maschinen und chemische Erzeugnisse. Wichtigster Handelspartner ist Frankreich. Erst dann kommen die USA und Großbritannien.
Derzeit sieht es düster aus. Weltweit werden sich die Wachstumszahlen im Jahresverlauf verschlechtern. Mit Tiefzinspolitik und zum Teil gewaltigen Konjunkturpaketen halten Notenbanken und Regierungen dagegen. Verhindern können sie die Rezession damit jedoch nicht, sondern allenfalls deren Dauer und Tiefe mildern. Bis die Maßnahmen in der Realwirtschaft Wirkung entfalten, kann es durchaus bis in den Herbst hinein dauern. Der konjunkturelle Tiefpunkt dürfte erst im dritten Quartal 2009 erreicht sein. So weit die negativen Aspekte.
Positiv ist, dass sich unsere Unternehmen in einer besseren Verfassung präsentieren als noch vor Jahren. Wo es geboten war, wurden Umstrukturierungsmaßnahmen eingeleitet, um künftig wieder zu wachsen. Hellt sich der globale Konjunkturhimmel wieder auf, dürfte Deutschland davon kräftig profitieren.
So schwierig die kommenden Monate auch werden: Es besteht kein Grund zur Weltuntergangsstimmung. Wie gewohnt, werde ich Ihnen zur Seite stehen, damit Sie wichtige Weichen frühzeitig richtig stellen. Ich freue mich darauf, auch weiterhin mit Ihnen zusammenzuarbeiten.
bis zum Jahreswechsel vergehen noch ein paar Tage, doch das Jahr 2008 hat seinen Stempel als „Annus horribilis“ bereits aufgedrückt bekommen. Wenn Sie die verschiedenen Jahreschroniken lesen, die schon erschienen sind, dann fällt Ihnen sicher immer wieder das Wort „Krise“ ins Auge. Mittlerweile ist es schick geworden, nur noch von der Krise zu reden.
Richtig ist, die derzeitigen Erschütterungen auf Märkten weltweit hat es in dieser Form schon lange nicht mehr gegeben, dennoch bin ich immer noch der Meinung: Hier wird auch viel Schwarzmalerei betrieben. Ein kleiner Rückblick auf die herausragenden Ereignisse in diesem Jahr sei uns an dieser Stelle aber gestattet.
Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit heute auch auf ein paar positive Dinge lenken, die im Jahr 2008 an der Börse auch zu beobachten waren. Wir wollen das Motto „Wo Licht ist, ist auch Schatten“ einmal umkehren und nach den Lichtblicken im ablaufenden Börsenjahr suchen.
kann
es wirklich sein, dass das Undenkbare eintritt – dass die
Republikaner im Senat respektive die Autogewerkschaft mit
ihrer Weigerung, Lohnkürzungen zuzustimmen, die drei großen
amerikanischen Autobauer scheitern lassen? Die ganze Region
rund um Detroit an den Großen Seen würde wahrscheinlich
lahmgelegt. Die Schockwellen für die Börse wären überhaupt
nicht abzusehen. Falls dieser Fall wirklich eintritt, müssen
wir uns auf einen kräftigen Absturz an den Weltbörsen
vorbereiten, denn die psychologischen Folgen wären
verheerend. Selbst die China-Börsen, die sich zuletzt
wieder ganz gut entwickelt haben würden dann gen Süden
tauchen.
Peking geht geschickter vor
Das Tauziehen in Washington zeigt, dass in der Krise alles nach dem Staat ruft – die Parallelen zum New Deal in den Dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts hatten wir ja schon besprochen. In China greift die Regierung ebenfalls beherzt ein, um die Wirtschaft anzukurbeln. Peking wird nicht zulassen, dass soziale Unruhen ausbrechen, weil die globale Rezession das Land trifft. Derzeit hat eindeutig die Stunde des Staates geschlagen.
Leser,
die schon länger dabei sind, wissen, dass ich mich stets
von den meisten chinesischen Staatskonzernen ferngehalten
habe – zu träge, zu bürokratisch, zu korrupt. Nur wenn
sie technologisch auf dem neuesten Stand sind, eine
marktbeherrschende Stellung haben und über ein gutes
Management verfügen, sind sie für uns hier bei China
Strategy interessant. In Zeiten der Krise hat sich
diese Strategie ausgezahlt: Staatliche Firmen sind zusehends
interessant geworden, weil sie direkt auf Geldquellen der
Regierung zugreifen können. Dies hat sich vor einigen Tagen
einmal mehr bewahrheitet.
Auch, wenn ich diese Worte von anderer Seite erwartet hätte, so bin ich über die Klarheit der Botschaft dankbar und CD Bedrucken. Und dass die Globalisierung Unterstützung vom Oberhaupt der katholischen Kirche erhält, ist ein wichtiges Zeichen. Das haben die Börsianer getan. Das Ergebnis ist CD druck. Schon zu Jahresende hin, erholten sich die Kurse weltweit. Und am Freitag zogen die Kurse mit teils über +3 % an. Dabei ist der durchschnittliche Anstieg vom 21. Dezember 2008 an gerechnet, gar nicht so prickelnd.
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